Deutschland, ein schutzloses, wehrloses, machtloses Gebilde

von Heiner Giersberg.

Sami ist 39 Jahre alt, Afghane. Herausragendes Merkmal seines Lebenslaufes ist die unbestrittene Tatsache, dass er Leibwächter eines der größten Verbrecher der Neuzeit war, eines gewissen Osama bin Laden, Anführer der blutbefleckten Terrororganisation Al Kaida. Vor Jahren ist seine Existenz von einem amerikanischen Spezialkommando auf pakistanischem Boden beendet worden. In Bin Ladens Dunstkreis hatten sich nur Gleichgesinnte aufgehalten: Ebensolche Mörder, Kopfabschneider, Sadisten und Vergewaltiger. Sami gehörte zu ihnen. Vor mindestens 10 Jahren – vielleicht noch länger – packte er seine Habseligkeiten und fuhr nach Deutschland, um dort ein komfortableres Leben genießen zu können. Mindestens 10 Jahre deshalb, weil in diesem Jahrzehnt Samis brutale Vergangenheit von deutschen Behörden aufgedeckt worden ist und sie ihn deshalb abschieben wollten.
Da haben wir aber die Rechnung ohne deutsche Gerichte gemacht. Die verfügten nämlich, dass dieser ‘feine Herr’ gar nicht in seine Heimat expediert werden kann, weil ihm dort, angeblich, Folter und andere Menschenrechtsverletzungen drohten. Je größer also das Verbrechensregister, je heimtückischer und charakterloser die Schandtaten, desto unwahrscheinlicher der kurzentschlossene Hinauswurf aus unserem Land. Er ist doch ein Mensch, wurde geflötet, mit Gefühlen, mit Hoffnungen, mit einem Recht auf Fairness und Liebe. Deshalb geht es Sami gut, wir haben Verständnis für ihn und sein drohendes Schicksal. Mag er auch gegenüber den gequälten, um Erbarmen flehenden Opfern selbst gnaden-und erbarmungslos gewesen sein, so genießt er doch bei uns bleibendes Gastrecht. Dass dieser Mordbrenner das verwirkt haben könnte, Humanität hin oder her, davon ist keine Rede.
Der deutsche Rechtsstaat, besser: die darin lebenden Bürger, werden auf harte Proben gestellt. Unter den eineinhalb Millionen Flüchtlingen und Asylbwerbern 2015/2016 aus Nah-und Fernost befinden sich tausende von Rechtsbrechern. Ein paar wurden und werden noch gefaßt. Da die meisten aber bei der illegalen Einreise nie registriert worden sind, leben sie unerkannt in den Großstadtdschungeln unserer Metropolen. Auch sie dürfen sich sicher fühlen, entweder schlüpfen sie in eine andere Identität, in eine andere Nationalität, geben sich als schwul und damit vom Islam als verfolgt aus, behaupten, gefoltert worden zu sein oder bei einer Rückkehr gefoltert zu werden. Ratlos, machtlos, wehrlos, aber voll Verständnis triefenden Emotionen für unsere “neudeutschen Gäste” lassen wir Gnade vor Recht ergehen.
Die gleiche Gnade, mit der ein kapitulierender, in Mitleid ersaufender Rechtsstaat nach den sexuellen Übergriffen an Silvester in Köln, Hamburg und Stuttgart das winzige Fähnchen des schüchternen Aufbegehrens gegen hunderte von Verbrechern kleinlaut wieder einrollt. 900 dokumentierte, Ekel erregende Übergriffe an Frauen und Mädchen, um die 1000 Tatverdächtige, doch nur 120 ermittelte Straftäter. Nun ja, es hätte bei all den in der deutschen Justiz üblichen Pleiten, dem Pech und den Pannen und den weichen Schalmeienklängen der Willkommenskulturalisten in Amtsstuben noch schlimmer kommen können.
Es kam schlimmer: Einige dieser Gangster wurden vor Gericht gestellt, doch nur 4 wurden verurteilt, weil die in der Dunkelheit, von Todesangst geradezu erstarrten und vor Peinlichkeit angesichts der ruchlosen sexuellen Übergriffe vor Scham fast im Erdboden versunkenen Frauen und Mädchen die Täter – von Angesicht zu Angesicht – nicht zweifelsfrei hatten identifizieren können.
Meint der Autor nicht zurecht, dass unsere Flüchtlings- und Asylpolitik eine Karikatur ihrer selbst ist und es deshalb auch hier einer mutigen, entschlossenen  ‘Alternative für Deutschland’ (AfD) bedarf?

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